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"Darkness cannot drive out darkness; only light can do that. Hate cannot drive out hate; only love can do that."
Martin Luther King, Jr.

Ich glaube an das Licht in jedem Menschen #lightuptheworld

It was hard to smile today. And I cannot understand how life is going on. Why hasn't the world stopped turning? How could people continue posting selfies and food pics?
But than I realized we don't have any choice. We have to continue breathing. We have to continue smiling. And we have to be thankful. Thank God for being alive. Thanks that I can make someone happy with my smile.
We have to continue but the question is how. So light up your light and make the world shining.
#prayfortheworld

15.11.15 01:29


Die größte Angst haben wir vor den kleinsten Dingen

Spinnen.

Allein dieses Wort zu lesen, zu schreiben oder zu sagen löst Schüttelfrost in mir aus. Ich habe wirklich unglaublich große Angst vor Spinnen. Keine Ahnung, ob das auf ein schlimmes Erlebnis in meiner Kindheit zurück zu führen ist, ob die Gesellschaft mich dahin gebracht hat oder ob sich diese Angst über Jahre entwickelt hat. Fakt ist, ich habe eine riesen Angst.

Im nachhinein sind die Geschichten, die ich durch diese Angst erlebe, aber immer wieder sehr unterhaltsam.

Fangen wir in meiner Kindheit an. Ich muss damals so neun oder zehn Jahre alt gewesen sein und hab mich gerade meiner Zahnpflege gewidmet. Da seh ich auf dem Badezimmerboden eine von diesen riesen fiesen Kellerspinnen. Die mit zwei Körperteilen. Sie hat mich vermutlich schon eher gesehen, denn sie ist dabei unter den kleinen Teppich zu krabbeln. Wie es sich für ein junges Mädchen gehört schreie ich wie wild und flüchte mich auf die Toilette. Meine Mutter kommt ins Bad gestürmt, vermutlich mit den schlimmsten Befürchtungen, sieht die Spinne und stimmt in meine Angstschreie ein. Allerdings ist sie in erster Linie eine gute Mutter, die weder Angst noch Schrecken davon abhalten kann ihre Kinder zu beschützen. Kampfeserprobt holt sie Papas großen Hausschuh und lässt diesen mit einem Kampfschrei auf die Spinnen niederfallen. Drauftreten und den Ort des Geschehens sofort verlassen, bis Papa nach Haus kommt und das Monster entsorgen darf.

 Als ich sieben Jahre später Ferien bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof gemacht hab, gab es ein weiteres prägendes Erlebnis mit einer solchen Spinne. Wieder im Bad. Wieder beim Zähne putzen. Ich seh nur was großes schwarzes neben dem Teppich. Dank meiner Kurzsichtigkeit musste ich ganz nah ran gehen, um das Ungeheuer zu sehen. Aber was soll ich jetzt tun? Badezimmertür zu und ab ins Bett. Der einzig sichere Ort. Dann hab ich erstmal meinen damaligen Freund angerufen und wir sind sämtliche Möglichkeiten durchgegangen. Meine Großeltern aufwecken kam nicht in Frage. Der Staubsauger war im Keller wo es noch tausend weitere Exemplare von diesen fiesen Spinnen gab. Ich weiß nicht wie er es geschafft hat, und nach ihm hat das nie wieder jemand geschafft, aber ich konnte seelenruhig schlafen. Und ich habe sogar gehört, wie die Spinne in mein Zimmer gekrabbelt ist und unter meinem Bett zur anderen Seite des Zimmers geschlichen ist. Trotzdem konnte ich schlafen, weil er mich so gut beruhigt hat. Einen Tag später sind meine Tante und mein Onkel angereist, haben die Spinne gefunden und vernichtet.

 Eine weitere witzige Begegnung gab es mit einer riesen Spinne beim Zelten. Meine damaliger Freund, seine Schwester und ein gemeinsamer Freund, wollten nach unserem Ausbildungsabschluss ein paar Tage an der Ostsee campen. Ich liebe die Ostsee, ich mag es in der Natur zu sein. Nur die Spinnen passen mir nicht. Mein Freund hat mir versichert, dass sich Spinnen generell nicht in die Nähe von Menschen wagen. Das mögen sie einfach nicht. Richtig glauben konnte ich ihm das nicht. Der konnte mich aber auch nicht so beruhigen wie der Freund davor. Als ich am zweiten Tag aufwache und auf seiner Brust eine riesen Spinne sitzt, war es dann auch hinüber mit meiner Freude am campen. Und seine Theorie wurde auch entkräftet :-)

 Hier in Paris durfte ich jetzt Erfahrungen mit einer unglaublich großen Spinne machen. Die hat in meinem Zimmer auf mich gewartet, als ich nach dem Spätdienst heim gekommen bin. Ich hab darauf die Flucht ergriffen und in einem anderen Zimmer geschlafen. Als ich den darauf folgenden Abend wieder gegen Mitternacht nach hause komme hat sie mich natürlich wieder nett begrüsst. Ich war diesmal aber schon mit einem Staubsauger auf die Situation vorbereitet. Habe allerdings so viel Lärm dabei gemacht, dass meine Vermieterin aufgewacht ist. Die hat kurzerhand einen Besen geholt und das gemeine Ding getötet. Einfach so. Eine Sache, die ich nie können werde.

Alles in allem weiß ich, dass wir Spinnen und Krabbelkäfer in unserer Welt brauchen, aber bitte: Haltet euch nicht in meinem Zimmer auf. Draußen ist es doch viel schöner.

12.11.15 18:12


Lamettagefühle

Seit gut zwei Wochen ist es da: Das vorweihnachtliche Kribbeln im Bauch.

Ich hab keine Ahnung warum ich diesmal schon seit Ende Oktober ein klein wenig in Weihnachtsstimmung bin. Normalerweise komm ich schlecht oder gar nicht in Stimmung. Das liegt daran, dass ich Kälte überhaupt nicht ausstehen kann. Ich verlasse das Haus nur wenn es dringend notwendig ist und vergrabe mich lieber unter tausend Decken mit einer heißen Schoki und schaue mir Curling an. #winterschlafmodus

Dieses Jahr muss ich mich zurück halten nicht schon jetzt 'Jingle Bells' zu trällern. Gestern gab's dann auch noch den ersten Toffee Nut Latte beim Starbucksdealer meines Vertrauens in einem bis unters Dach voll dekoriertem Einkaufs-Center. Gut, das geht jetzt wirklich etwas zu weit und da bin ich ganz radikal. Deko ist erst nach Totensonntag erlaubt. Trotzdem konnt ich mich schon daran erfreuen. Mein Herz hat einen kleinen Sprung gemacht bei all dem Glitzer und rotem Samt.  Dabei werd ich auch dieses Jahr Weihnachten nicht zu Hause sein. Vermutlich wird sich mein Weihnachten auf Arbeit abspielen, was aber durchaus okay ist. Ich liebe es Weihnachtsstimmung zu verbreiten und mich am Glück anderer zu erfreuen.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass der November sonnig und mit einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad an den Start gegangen ist. Ein Winter nach meinem Geschmack :-)

9.11.15 11:36


Ikea

Die Anleitungen sind ohne Beschreibung. Die Schrauben haben eine Einheitsgröße. Das Design wird einfach von den anderen Möbelunternehmen abgeschaut. Den Inbusschlüssel gibt's gratis dazu. Ikea ist wirklich praktisch.

Mittlerweile habe ich mich schon mit den Einrichtungshäusern in vier Ländern auseinander setzen müssen. Ironischerweise auch jedes mal mit der Retourenabteilung. Und egal wo ich mindestens dreißig Minuten darauf warten musste für mein defektes Teil einen Gutschein zu bekommen, ganz egal wo, überall sind sie: Die heulenden Kinder.

Ich liebe Kinder sehr. Jeder der mich kennt weiß das. Sobald ein kleines Wesen den Raum betritt bin ich hin und weg und fang an seltsame Grimassen zu machen. Ob ich will oder nicht kommen dabei auch immer Laute wie "oh" oder "wie süüüüß" aus meinem Mund. Das passiert nur nicht, wenn ich in der Retourenabteilung beim schwedischen Möbelhaus sitze.

Es gibt verschiedene Verhaltensweisen von Eltern, die ich nie begreifen werde. Ein Beispiel: Warum besucht man mit einem riesen Kinderwagen ein überlaufenes Streetfoodfestival? Und wieso in aller Welt muss die ganze Familie ein Wohnzimmertischbein umtauschen? Und wenn schon der kleine Sohnemann mit kommt, warum lässt man ihn dann nicht im Smaland? Ikea hat doch eigentlich an alles gedacht. Anscheinend ist es so ein Elternding, was ich erst versteh wenn ich auch mal Kinder hab. Vielleicht sitz ich dann auch auf meinen Umtausch wartend, mit dem Telefon am Ohr und einem schreienden, quengelnden Kind an der Hand im Einrichtungshaus und denke es ist ganz normal. Kinder weinen nun mal.

1.11.15 19:16


great things never came from comfort zones

Wie viel Ärger, Kummer und Sorgen sollte man ertragen können? Mit dieser Frage hab ich mich in den letzten Wochen beschäftigen müssen. Lohnt es sich eine zeitlang unglücklich zu sein nur um etwas großartiges zu erleben?

In Wien hatte ich viele Probleme mit der Anmeldung, Versicherung und pipapo. Damals dachte ich schon es geht nicht schlimmer. Jetzt bin ich in Paris und es geht schlimmer. Abgesehen davon, dass das französische System sehr kompliziert ist, ist die Sprache natürlich ein riesen Problem für mich. Ich spreche ganz gut französisch. Ich kann mich verständigen und unterhalten. Ich hab sogar meinen Arbeitsvertrag verstanden. Trotzdem werd ich jeden Tag vor neue Hindernisse gestellt und ich frage mich ernsthaft - wofür? Ist es die Sache wirklich wert? Wien hat sich damals auf jeden Fall gelohnt. Nichts würde ich gegen dieses Jahr und die Freunde, die ich dort kennen gelernt hab, eintauschen. Vermutlich werde ich genau das gleiche in einem Jahr über Paris sagen. Trotzdem könnte ich es einfacher haben. Und genau jetzt musste ich die Entscheidung treffen. Should I stay or should I go?

Mir helfen in solchen Situationen pro und contra Listen und ne Deadline. Wenn es bis zum bestimmten Zeitpunkt nicht besser wird, heißt es au revoir.

Trotzdem ist es wichtig auch mal seine comfort zone zu verlassen und etwas neues zu wagen. Wo wären wir jetzt, wenn niemand was riskiert hätte?

31.10.15 16:51


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